Monatsbotschaft OKTOBER

Gastbeitrag von Anita Huber - Wiener Wirkstätte (Bild © Anita Huber)

An Alle: Wir sind da. Das Existieren ist eine gültige Konstante. Wie ist flexibel, übersteigt gewisse Vorstellung, das macht es möglicherweise eigen.

Doch: es ist nicht notwendig, es sich vorstellen zu müssen. Die Zukunft, das Morgen, die nächste Stunde ist auch Problem der Vorstellungskraft, nicht

wahr? So, das was zählt, ist das, was hält und deswegen wird gesprochen durch den menschlichen Geist, durch die Verkörperung derer, die gewiss sind, das Allumfassendes gleich dem vollkommenen Nichts ist.

Soviel dazu, da das Licht im Außen weniger wird, die Schatten länger scheinen und der Fokus in den Mangel geht, da das Außen seine Strahlkraft verliert und die Ausrastzeit, die Innenkehr, die Einkehr kommt. So wird gewahr, dass das im Außen nur Bilder des Inneren sind, die Reichhaltigkeit auf etwas beruht, das NICHT SOFORT SICHTBAR IST. Dass es nicht sofort gespürt wird, dass es NICHTS ist und daraus geboren wird. Die Fülle ist hier angelegt im leeren Feld – es gibt nichts Reichhaltigeres als dieses.

Wir sind das leere Feld und jeder und jedes auch. Der Wille manifestiert, er ist das Teil in der Verantwortung dieser Geschichte, die jederzeit und allerorts geschrieben wird. Und alles ist dem Nichts gleich. Die Einkehr, der Rückzug nach innen, der durch den Rückzug des Lichtes im Außen sichtbar ist, ist nichts anderes als eine Wanderung, ein bewusst - werden, dass ihr/wir schon alles

begriffen haben, das alles da ist, was gewollt wird, das alles geboren wird, ist und wurde aus einem Feld, das NICHTS versprochen hat nur ist.

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