Monatsbotschaft JULI

Gastbeitrag von Anita Huber - Wiener Wirkstätte (Bild © Anita Huber)

ZU dieser Zeit wird vieles in die Waagschale geworfen. Die Antwort auf all dies ist die Umkehrung der Tatsachen. Wir senden ein Gefühl dafür, dass alles anders sein kann. Es geht nicht mehr darum zu erkennen, was wo auf welcher Seite steht.

Vielmehr ist es so möglich die Einheit aller Möglichkeit wahrzunehmen. Wir wissen, dass viele das Alleinstellungsmerkmal suchen, das „was hebt mich von den Anderen ab“ – doch dies wird nicht gebraucht, das ist nicht mehr das Ansinnen dieser Zeit – diese UNIFORM will abgelegt werden. Das Bemerken der Gesamtheit in jedem Einzelnen tritt hervor, da die Spaltung am größten wird und beginnt den Horizont zu verlassen. Wir trauen uns euch zu trauen, also wird das Vertrauen gegenseitig und umschließt alles. Die Dimension „ALLES“ wird gewahr. Gnade umfließt diejenigen, denen diese Saat aufgeht, Verkümmerung denjenigen, die den Kopf nicht freibekommen von Spaltungsgedanken. Die Zeit des Lernens nimmt ein Ende – das Heft der Notizen wird in die Hand genommen und daraus wird gesprochen. Heißt: Die Einheit fordert Gewissenhaftigkeit des Einzelnen. Gewissen ist Wissen der Seele und diese spricht laut und klar und wahr. Amen, wir sagen: Vertraut euch und eurem Einzelnen, die Gesamtheit ist genau dies. Gewahr werden dessen, was in euch ist, heißt gewahr werden der göttlichen Waagschale, die nicht misst, nicht beurteilt, nicht abwägt – sondern hält und Ausgewogenheit im Sinn hat.

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