Der Dankbarkeit ins Gesicht sehen

Bin ich dankbar im Leben? Nicht nur froh darüber, dass etwas so ist, wie es ist, sondern dankbar aus tiefster Seele und in Demut?

Ich bin ein Geschenk. Alles an mir ist ein Geschenk, darf und soll gerade so sein, wie es ist. Wie viel Dankbarkeit empfinde ich für mein Sein, mein Dasein an sich, mein So-sein, wie ich bin, meine wunderbare Körperlichkeit?

Ich bin voller Kraft, voller Gedanken, meine Sinne, meine Gefühle, mein Verständnis. Ich kann atmen, ich kann spüren, ich lebe. Ich schließe meine Augen und spüre das warme Gefühl der Dankbarkeit für das was ist.

Und das, was nicht ist? Gibt es nicht in jedem von uns eine Liste von dem, was (noch) nicht ist - an uns, für uns, um uns herum? Wie lange ist die Wunschliste unseres Herzens und wie lange die unseres Verstandes? Ich will, ich sollte, es muss - erst dann...

Ich will nicht länger diese Liste bespielen. Es geht mir die Zeit aus, die ich erübrigen möchte. Es geht mir die Lust aus, mich darauf zu konzentrieren. Ich versäume darüber die Lust am Leben. Ich konzentriere mich jetzt darauf, das So-sein zu genießen ohne Plan, ohne Wunschzettel, sondern in Dankbarkeit, dass für mich gesorgt ist und das Leben mir alles bietet, was sein soll. Und wenn ich ruhig werde und hinschaue, sehe ich, dass ohnehin alles da ist. Danke Leben!

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