MÄRZBOTSCHAFT 2021


Gastbeitrag von Anita Huber - Wiener Wirkstätte (Bild © Anita Huber) Der Kelch der Freude entfaltet sich bis in die kleinste Verwerfung hinein, da die Kraft dieses Mal nichts auslässt. Es ist sehr genau spürbar, wieweit die Entfaltung schon gediehen ist. So wird es mehr oder weniger druckvoll vonstatten gehen. Geht hin und genießt es! Amen wir sagen: Der Genuss auf dem Platz der Verlässlichkeit ist der Kelch für die reichhaltigen Möglichkeiten in Euch. Und diese Möglichkeiten treten zu Tage, ob gewollt oder nicht. Die Seele befreit sich aus der Tyrannei des Gemeinten und spricht auf. Es ist nicht spannend, sondern verlässlich, was da kommt. Ihr werdet Euch kennen lernen, auch ohne Spiegel. Was der Schöpfung zu Grunde liegt ist in Ewigkeit das Geliebte. Ihr werdet euch selbst zugewandt nichts Anderes wichtig nehmen können. Wenn dies geschieht, ist der Segen Gottes in euch und um euch herum und generiert Alles, was daliegt. Diese Neugeburt oder Wiedergeburt ist der Kelch der Freude selbst und aus diesem wird gegeben, was sein soll – unerschöpflich, da der Ausgleich mitgeschrieben wird, ohne das ihr euch darum kümmern müsstet. Niemals wird es anders sein in den Tagen, die kommen. Die Klarheit, die dies umgibt ist allumfassend. Lasst euch darauf ein mit dem Wissen, dass es liebend gemeint ist und der Schmerz vergangener Tage vergeht, wie das Viereck der Gewalt gegangen ist. Diese tiefe, weitreichende Ebene ist der Träger, das Fundament in euch, auf das zu bauen eure Schlösser gelingen wird.

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